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25 Nov

Heizperiode verkürzen: So kann man sparen

Posted in Heizung on 25.11.11

Jedes Jahr beginnt mit Angst und Schrecken, denn Energie-, Wasser- und Heizkostenabrechnungen flattern ins Haus. Selbstverständlich haben kluge Leute vorgesorgt und sich etwas angespart, doch auch sie freuen sich über jeden eingesparten Euro.

Es gibt viele Tipps, wie man während der kalten Zeit im Jahr beim Heizen sparen kann. So wird empfohlen, stoßweise gründlich zu lüften, statt Dauerlüften mit angekippten Fenstern. In der Nacht als zusätzlichen Wärmeschutz Gardinen zu ziehen und Jalousien herunterlassen. Rollläden können den Wärmeverlust durch Fenster bis zu 20% verringen. Fahren Sie Ihre Raumtemperatur nur um ein Grad herunter, können Sie damit bis zu 6% der gesamten Heizkosten sparen. Wenn Sie zusätzlich die Heizperiode verkürzen, können ganz bestimmt einige Hundert Euro des angesparten Geldes statt zum Strom- oder Gasanbieter in ein Reisebüro, ein gutes Restaurant oder in Konzerte gebracht werden.

Die normale Heizperiode gilt vom 1. Oktober bis zum 30. April, oft wird schon im September geheizt und manche Menschen können den Schub des Wonnemonats Mai nicht nutzen und frieren auch dann noch in ihren Wohnungen. Bevor man darüber schimpft, dass “man nun auch noch frieren soll”, ist es angeraten, sich mit den Zahlen auseinander zu setzen, die als gesunderhaltend empfohlen werden: 18° bis 20° C für Wohn- und Arbeitsräume werden als angemessen erachtet. In der Küche reichen 18°C, da Herd und Kühlschrank meist für zusätzliche Wärme sorgen. In ungenutzten Räumen werden 15°C empfohlen. Wird über Nacht die gesamte Raumtemperatur um 5°C gedrosselt, kann man die Wärmeverluste um 25% senken - unterm Strich ist das bares Geld.

Beim Heizperiode verkürzen helfen moderne Fenster mit dreifach-Wärmedämmung, denn die lassen die Sonnenstrahlen als Wärme in den Raum, halten aber Zugluft draußen.
Es ist sehr merkwürdig, dass viele Menschen in ihrer Wohnung prinzipiell in T-Shirt und dünnen bzw. kurzen Hosen laufen müssen. Warum nicht auch zu Hause den hübschen Rollkragenpullover tragen, lange Unterwäsche oder Strickjacken? Das ist gemütliche und bequeme Kleidung, die zusätzlich den Geldbeutel schont.
Neueste Umfragen haben ergeben, dass 60% der deutschen Bevölkerung Sportmuffel sind. Würden Sie sich tagsüber mehr bewegen, zum Feierabend ein paar Kniebeugen, Liegestützen und Dehnungsübungen machen, käme einmal der Kreislauf in Schwung, die Verbrennung im Körper würde angeregt und schon würden 2°C weniger Raumtemperatur überhaupt kein Problem sein. Außerdem helfen heiße Getränke und leicht scharfe Speisen ebenfalls die Körpertemperatur zu halten.

Mit all diesem Wissen können Sie künftig die Heizkosten sparen und damit nicht nur Ihren Geldbeutel schonen, sondern gleich noch etwas für Ihre Gesundheit tun.


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